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Effektboard, Version II



Für alle Gitarrenfreaks gibt's hier die neue Version von meinem Live Effektboard


Als Board habe ich jetzt ein Pedaltrain Classic Junior (ca. 46x32cm, wie manche Leute ihre riesigen Fußboards auf kleinere Bühnen bekommen ist mir ein Rätsel).


Als Stromversorgung ist immer noch das Palmer PW05 MKII geblieben.


Neu ist der JHW2 Jimi Hendrix Oktav Fuzz von Dunlop tolles Gerät für diesen Hendrix Purple Haze Solosound. Der normale Fuzzsound ist ziemlich na ja, da klingt der Fuzz im Keeley Monterey schon um Klassen besser.


Aus Platzgründen musste ich dann noch einen Minituner besorgen. Der TC Polytune 3 Mini hat außerdem noch den Vorteil, dass man den Buffer von außen mit einem Schalter ein- und ausschalten kann. Bei Studioaufnahmen ist es einfach besser einen Buffer zu haben, allerdings klingt jeder Fuzz nach dem Buffer eher besch...eiden.


Nach dem Tuner kommt der Xotic SP Compressor. Spitze um die Cleansounds etwas fetter zu machen, außerdem spielen sich die cleaneren Sounds mit dem Compressor etwas angenhemer, fast so als wären sie deutlich verzerrter.


Danach folgt der Xotic AC/RC Oz Noy Booster. Die RC Seite ist ein Booster mit zweifach Klangregelung (Höhen und Bässe). Diese Seite benutze ich um die Strat auf den Level der Les Paul zu bringen und die Bässe und Höhen etwas zu zähmen. Die AC Seite entspricht ungefähr einem Ibanez Tubescreamer hat aber auch eine Zweiband Klangregelung, diese Seite macht den Boost zum Solosound. Auf dem Foto sieht man gut, dass bei beiden Kanälen das Gain sehr weit unten ist und das Volume sehr hoch, dadurch übersteuert der Amp. Falls ihr Oz Noy nicht kennt empfehle ich euch dringend eine Youtube Suche nach ihm!


Nach den Boostern geht es in das Keeley Monterey Pedal, bestehend aus einem Fuzz und einer Modulations Sektion (Univibe, Rotary Speaker oder Wah/Auto Wah) und einem Oktaver. Ich benutze meistens den Fuzz (der beste und unzickigste Fuzz den ich kenne) und das Univibe. Das ganze Pedal ist quasi Hendrix in a Box. Der Oktaver geht so, aber in einem chaotischen Psychadelic Setting kann man ihn durchaus verwenden.


Nach dem Monterey geht es in mein Colosound Wah aus den frühen 70er Jahren. Eines der besten Wahs das ich kenne. Es hat einen deutlich längeren Regelweg als die Crybaby Wahs und funktioniert sowohl Clean als auch verzerrt hervorragend! Leider sind diese Wahs mittlerweile nur noch gebraucht und für astronomische Preise zu bekommen (siehe Link zu Reverb).


Danach geht es noch in das Strymon Flint. Das Flint ist eine Kombi aus Hall und Tremolo. Jeden der beiden Effekte gibt es in drei Variationen (Federhall, 70s Plate und 80s Studiohall und drei verschiedene Fender Tremoloschaltkreise). Im Flint ist immer ein Buffer aktiv (geht auch als True Bypass) um das Signal auf dem Weg zum Amp (meistens über ein 9m Kabel) etwas aufzupeppen, nachdem es durch die ganze Effektkette musste. Mit dem kleinen Fußschalter rechts neben dem Flint lässt sich ein vorher eingestelltes Preset aufrufen, bei mir ein endloser Hall für Special Effects.


Eigentlich ist der Wecker das wichtigste Teil auf dem ganzen Fußboard ... eigentlich sollte man immer wissen wo man sich zeitlich im Set befindet! Speziell bei größeren Festivals muss man sich sehr genau an die Zeitvorgaben halten und man möchte ja während der Show nicht auf Armbanduhr schaun!



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